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Wirtschaft - FAZ.NET

Drei neue Behörden: Die EU einigt sich auf eine starke Finanzaufsicht

Die EU erhält drei starke zentrale Finanzaufsichtsbehörden. Darauf haben sich Vertreter des Europäischen Parlaments und der EU-Mitgliedstaaten nach langen Verhandlungen am Donnerstag in Brüssel geeinigt.

Laufzeitverlängerung: Atom-Streit soll am Wochenende beigelegt werden

Die Regierung erwägt eine Vertragslösung mit den Konzernen über die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke. Bundeskanzlerin Merkel hatte zuletzt eine Spanne von zehn bis 15 Jahren genannt. Wirtschaftsminister Brüderle tendiert zum oberen Rand, Umweltminister Röttgen zum unteren.

Golf von Mexiko: Ölfilm nach Explosion von Ölbohrinsel gesichtet

Im Golf von Mexiko ist nach Angaben der amerikanischen Küstenwache eine Ölbohrinsel explodiert. 13 Menschen gingen demnach über Bord, offenbar wurde aber niemand verletzt. Die Küstenwache ortete einen kleinen Öl-Teppich im Meer.

Bundesbank: Abhängig

Thilo Sarrazin soll entlassen werden. Der Beschluss wird als eine der dunklen Stunden in die Geschichte der Bundesbank eingehen - weil die Politik, die Sarrazin doch selbst ins Amt hievte, nun dessen Entlassung nutzt, um die Bank zu beschädigen.

FDP kritisiert Frau von der Leyen: ?Mehrausgaben für Kinder anderswo einsparen?

Die FDP verlangt zusätzliche Sparanstrengungen von Arbeitsministerin von der Leyen (CDU). Bei einer Neuberechnung der Hartz-IV-Leistungen dürften für den Haushalt keine zusätzlichen Kosten entstehen, sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger.

Rücktritt verweigert: Bundesbank will Sarrazin entlassen

Nach seinen umstrittenen Äußerungen will die Deutsche Bundesbank Thilo Sarrazin als Vorstand abberufen lassen. Zuvor hatte Sarrazin ein freiwilliges Ausscheiden abgelehnt. Bundespräsident Wulff will das Gesuch nun prüfen. Kanzlerin Merkel begrüßte die Entscheidung.

Bundesbank-Vorstand: Die Abschaffung Thilo Sarrazins

Ob Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Wulff, Finanzminister Schäuble oder Außenminister Westerwelle: Unter den Berliner Politikern, die etwas zu sagen haben, hat der Vorstand der Bundesbank keine Freunde mehr.

Warenhauskette: Karstadt ist gerettet

Die Entscheidung ist gefallen: Die Übernahme der insolventen Warenhauskette Karstadt durch den deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen ist beschlossene Sache. ?Alle, die ja sagen mussten, haben ja gesagt?, sagte Berggruen am Donnerstagabend in Berlin.

Fast-Food-Kette: Finanzinvestor schluckt Burger King

Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King wechselt den Besitzer. Für 4,0 Milliarden Dollar inklusive Schulden schluckt der Finanzinvestor 3G Capital das börsennotierte Unternehmen.

Schaeffler-Konzern: Es hängt an der Familie

Die neue Offenheit bei Schaeffler ist gelungen - das Unternehmen legte gestern zum ersten Mal seine Zahlen vor. Demnach gingen die Schulden zurück. Auf der Familie lastet jedoch noch immer ein gigantischer Schuldenberg.

Innovationen: Der IFA-Fortschritt

Auf dem Messegelände in Berlin wird vor dem offiziellen Beginn der IFA noch eifrig geschraubt, doch perfekt sind schon jetzt die Zahlen: Allein in Deutschland werden in diesem Jahr knapp 10 Millionen neue Fernseher verkauft, und das ist ein Rekord.

Bundesbank-Vorstand vor Entlassung?: De Maizière kritisiert Sarrazin

Die Kritik an Thilo Sarrazin wird immer lauter - nun äußert sich auch Innenminister de Maizière. Die Politik brauche keine Belehrung, ?wir wissen um Integrationsprobleme?, sagt er. Die Führung der Bundesbank soll sich geschlossen für eine Trennung von Sarrazin ausgesprochen haben.

EuGH-Urteil: Post gewinnt Streit um angebliche Paket-Subventionen

Die Post hat einen jahrelangen Streit um angebliche Quersubventionen für ihren Paketdienst abschließend gewonnen. Der Vorwurf lautete, die Post hätte in den 90er Jahren im Paketdienst Dumpingpreise genommen. Die Verluste seien mit staatlicher Unterstützung - etwa über das Briefmonopol - ausgeglichen worden.

Zukunft von Karstadt: Der Tag der Entscheidung

Heute entscheidet sich, ob Karstadt an den Privatinvestor Nicolas Berggruen geht. Zudem hat auch der Italiener Maurizio Borletti ein Angebot nachgeschoben. Bis Mitternacht soll es eine Entscheidung geben. Es geht um 25.000 Arbeitsplätze. Die Konzepte im Vergleich.

Anlagen wieder ausgelastet: Chemiebranche lässt Krise hinter sich

Die deutschen Chemieunternehmen strotzen nach einem überraschend starken zweiten Quartal wieder vor Zuversicht. Der Branchenverband hat seine Umsatzprognose von 10 auf 18 Prozent erhöht.

    

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